Herzlich willkommen bei
"Bündner Senioren helfen Senioren".


Wir freuen uns, dass Sie sich für unseren Verein interessieren.

Informieren Sie sich durch Anklicken der Rubriken über unsere Organisation und überzeugen Sie sich, dass es sich lohnt bei uns mitzumachen. Viel Spass auf Ihrer Entdeckungsreise.




Jan/12

28

Vorlesereihe: SICH ERINNERN

Dr. phil. Ursula Brunold-Bigler
Märchen und Sagen aus Graubünden

Ursula Brunold-Bigler, Dr. phil., ist freischaffende Volkskundlerin und Erzählforscherin.
Geboren wurde sie 1950 in Basel. Sie absolvierte das Studium der Volkskunde und der Geschichte an der Universität Basel. Ursula Brunold-Bigler wohnt und forscht seit 1980 in Zizers
Von ihr gibt es bereits zahlreiche Publikationen zur historischen Sagen- und Märchenforschung sowie zur Geschichte der Magie.

Erinnern ist Lebenshilfe und motiviert uns, einander besser zu verstehen. Aus der Erinnerung wächst Lebensqualität. [Lilly Bardill]

Evangelisches Alters- und Pflegeheim Chur- Masans
im Saal · freier Eintritt (Kollekte)

Vorlesereihe:

Dienstag · 14. Februar 2012 · 18.30 – 19.30 Uhr
Angelika Overath – Erinnerungen an meine Eltern
(Bestseller: Die Farben vom Schnee)

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Jan/12

27

Offenes Fenster

Das offene Fenster bietet:

- Ausblicke auf Themen des Älterwerdens
- Einblicke in uns unbekannten Welten

Jedermann ist herzlich eingeladen
zum folgenden Vortrag

14.30 Uhr in der Evang.- methodistischen Kirche

St. Margrethenstrasse 1, 7000 Chur 2

Die Kriminalpolizei rät … Vorsicht im Alter
Referent Theodor Waseschas, Chef der Fachstelle Prävention,
der Kantonspolizei GR

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Jan/12

6

Loslassen – Neu anfangen

Vortrag von Susanne Düblin

Dipl.Individualpsychologische Beraterin, Zürich

Sie sei schon 25 Mal umgezogen und steht kurz vor dem 26. Umzug. Immer wieder packen und entscheiden was nehme ich mit, was lasse ich los. Eine Herausforderung die einem in Bewegung hält.

Loslassen findet nicht nur in materieller Hinsicht statt, sondern auch in persönlichen Beziehungen. Frau Düblin vergleicht anhand von Bildern aus der Natur, unser Leben mit den vier Jahreszeiten: blühen – wachsen – gedeihen – sterben.

Frau Düblin betreut unter anderem, Bewohner und Bewohnerinnen in einem Pflege- und Altersheim in Zürich da, wo alte Menschen eine Wohnung, ein eigenes Haus, einen Lebenspartner – oder Partnerin, körperliche Kräfte loslassen müssen. Zugleich wohnt sie in einem Haus mit jungen Müttern mit kleinen Kindern in Notsituationen.

Blühen und Sterben ist oft nahe beieinander. Es ist nicht das grosse Sterben, sondern das kleine Sterben, immer wieder loslassen müssen und neue Wege finden. Das ist ein lebenslanger Prozess.

Blühen – Frühling

Die Bindung zwischen Mutter und ihrem neugeborenem Kind, verglichen mit einem jungen Baum, welcher  neu angepflanzt, einbettet und an einer Stütze festgebunden wird. Ist der Baum stark genug, kann er alleine im Wind, Regen und Sturm stehen, wird er von der Stütze gelöst. Wir Erwachsen müssen uns bei der Betreuung unserer Kinder, von Verantwortung und Angst, es könnte dem Kind etwas zustossen, früher oder später ebenfalls lösen. Ein Loslassen ist auch deshalb wichtig, weil das Verhalten der Erwachsenen, wie zum Beispiel Ängste, sich oft auf die Kinder übertragen. Kinder wollen und müssen  Eigenverantwortung übernehmen. Wichtig dabei ist, dass Kindern und Jugendlichen eine Bezugsperson zur Seite steht, zu  welcher sie Vertrauen haben und der sie ihre Sorgen, Nöte und auch Freuden, mitteilen können.

Zufriedensein mit sich selbst und sagen, ich bin froh, dass es mich gibt, kann nur ein wirklich zufriedener und freier Mensch.

Ein weiteres Bild zeigt einen Baum, welcher von Efeu umrankt ist. Ein Menschenbaum oder Baummensch? Nimmt man den Efeu weg, wird er sterben. Der Baum, als der Stärkere wird überleben. Menschen die klammern, können nur neu anfangen, wenn sie loslassen, genauso die umklammerten Menschen. Sie müssen die Eigenverantwortung den „Umklammerern“ zurückgeben um frei zu werden, damit ein neuer, positiver und lebensorientierter Dialog entstehen kann und ein Neuanfang möglich wird.

Khalil Gibran schrieb in seinem Buch der Prophet:

Lasst Raum zwischen Euch. Und lasst die Winde des Himmels zwischen euch tanzen. Liebet einander, aber macht die Liebe nicht zur Fessel. Lasst sie eher ein wogendes Meer zwischen den Ufern eurer Seelen sein.  (Eintrag der Autorin)

 

Bäume die auf Felsen wachsen, finden ihre Nahrung, indem sie ihre Wurzeln unter dem Felsen ausstrecken. Wo tanken wir „Nahrung“, wo nehmen oder bekommen wir Halt im Leben? Diese Frage stellt Frau Düblin in den Raum und gibt den Teilnehmern Zeit, miteinander darüber zu diskutieren und reflektieren. Die Antworten sind sehr individuell. Der Leser kann sich dieser Frage auch ab und zu stellen.

Früchte des Leben – Sommer

Bewusst oder unbewusst, geben oder nehmen wir Früchte zum Leben. Am Abend in Ruhe in uns hineingehen und überlegen, was waren heute meine Früchte die ich weiter gegeben habe? Habe ich heute wahrgenommen, dass ich Früchte bekommen habe und wie dankbar war ich dafür

Farben – Herbst

Bäume, Sträucher und Blumen lassen ihre Blätter, wenn sie in den schönsten Farben leuchten los, um im Frühjahr wieder neu zu blühen.

Die Biographie ist angekommen, der Rückblick ins Leben. Es gibt Erinnerungen, die lassen wir leicht los. Von Erinnerungen die einem ins Herz gewachsen sind, Jugend, eigene Kinder, Familie usw., ist loslassen nicht leicht, das kleine Sterben ist schmerzlich.

Schnee erhellt die Welt und deckt Graues zu – Winter

Deckt der Schnee alles zu, darf man auch ein bisschen Murmeltier sein, nichts müssen, sich erholen, nachdenken und sich zurückziehen. Beim Vorübergehen an einem alten Haus verweilen und sich den Gedanken hingeben, welche Geschichten könnte dieses Haus uns erzählen? Wer hat hier einst gewohnt, wie haben diese Leute gelebt? Wie oft musste dieses Haus seine Bewohner loslassen und wieder neu anfangen, damit es hier stehen bleiben konnte und nicht zur Ruine wurde?

Das nächste Bild zeigt eine Brücke, das Symbol der Verbindung.

Da ist ein Abgrund. Oder ein reissender Fluss. Ein Hindernis, das mich trennt von meinem Ziel, zu dem ich die Verbidung suche, Vielleicht scheint mir die Kluft zwischen mir und meinem Ziel schier unüberwindlich. Doch ich fange an, zu bauen … und es entsteht nach und nach eine Brücke, die Verbindung, die mich an mein Ziel führt. Malte Taylor               (Eintrag der Autorin)

Auch wir sind Brückenbauer. Den Weg zum Anderen finden und das Richtige zu tun ist nicht immer leicht. Es kann zu viel oder zu wenig sein oder wir stehen am falschen Ort. Frau Düblin nimmt dafür ein gängiges Beispiel. Ein kleines Kind fängt an zu schreien, man nimmt es auf  den Arm und wiegelt es, es schreit weiter. Vielleicht hat es Hunger, also wird es gefüttert, es schreit weiter. Vielleicht braucht es saubere Windeln, also wird es gewickelt, es schreit weiter. Es will einfach schreien. Frage: Wer hält wie viel aus und wann ist Hilfe überhaupt angezeigt?

eine
Ein weiteres Bild zeigt uns eine Rebe. Sie muss jeden Frühling fachgerecht geschnitten werden, damit sie wieder wachsen und Früchte tragen kann. Wann lassen wir uns von einer Fachperson helfen, damit wir wieder weiter „wachsen“ können, wenn wir uns nicht mehr selber helfen können?

Frau Düblin schliesst mit den Worten:

Wie oft schon hast Du angefangen? Immer wieder schmerzt der Schnitt. Weine und bringe Frucht.“

eine Zusammenfassung von Rosemary Huber

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ein interessanter Artikel zu einem aktuellen Thema

den unten stehenden link ANKLICKEN

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-duennsten-Kinder-essen-am-meisten-Suesswaren/story/20781311/print.html

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vom 16.11.2011 im Pflege- und Altersheim Thusis

Um 14.00 Uhr eröffnete Frau Giulia Berardi, die Jahresversammlung und begrüsste die 48 Mitglieder, Herrn Bruno Ritter, Heimleiter sowie die Referentin Frau Monika Baumgartner der pro Senectute Thusis.

Bruno Ritter

Herr Bruno Ritter stellt das Heim, die Dienstleistungen und die Angebote der Infrastruktur des Heimes vor. Er betrachtet unsere Organisation als sehr wertvoll, vor allem können damit Kontakte aufrecht erhalten bleiben, selbst wenn später ein Eintritt in ein Heim notwendig wird.

 

Frau Giulia Berardi, erwähnt anschliessend die Arbeiten, die von Senioren helfen Senioren, Kreis Thusis und Umgebung angeboten und umgesetzt wurden. Im Jahr 2010 konnten ca. 2200 Einsätze übernommen werden. Ebenfalls weist sie darauf hin, dass Krankenpflege, tägliche Einsätze und Daueraufträge nicht vermittelt werden.

 

Frau Olga Grischott, seit einem Jahr Vemittlerin im Domleschg, berichtet über ihre Tätigkeiten und Eindrücke im ersten Jahr und gibt ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich in ihrem Einzugsgebiet, bald weitere HelferInnen melden um die Aufträge abzudecken.

 

Der Jahresrücklick 2010/2011 wird von der Verfasserin Frau Rosemary Huber vorgelesen. Darin erwähnt sie, dass die Mitgliederzahl per 31.12.10 von 128 auf 143 per 30.09.11 gestiegen ist, was sehr erfreulich ist.

Anlässlich der GV im April in Chur, wurde beschlossen den Mitgliederbeitrag für das Jahr 2012 von Fr. 25.00 zu belassen. Der Versuch in der Surselva einen neuen Kreis zu gründen, konnte bis anhin nicht umgesetzt werden. Es scheint, dass im Bündner Oberland die Hilfeleistungen durch Familienangehörige, Bekannte und Nachbarn abgedeckt werden. Das Projekt läuft noch bis Ende 2011.
Die Jahresversammlung unseres Kreises wird neu, ab 2012 jeweils im Frühjahr nach der Hauptversammlung stattfinden, damit auch Sie, rechtzeitig die neuesten Informationen bekommen.
Für die unermüdlichen Einsätze sei an dieser Stelle, allen HelferInnen ganz herzlich gedankt. Diese Einsätze haben einen sehr hohen Stellenwert und sind nicht mit Geld bezahlbar!
Personelles
Herr Ernst Senteler, Initiant des Kreises Thusis tritt per Ende Jahr von seinem Amt als Vermittler zurück. Es freut uns, dass er unserer Organisation, als Berater mit seinen grossen Erfahrungen weiterhin zur Verfügung steht. Wir sind bestrebt, sein Werk in seinem Sinne weiterzuführen.

Monika Baumgartner

Frau Monika Baumgartner eröffnet ihr Referat mit den Worten, das Ziel der pro Senectute ist ebenfalls einander zu helfen im Sinne von gelebter Solidarität.

Anhand einer Blume stellt sie die Beratungs-, Dienst- und Hilfeleistungen der pro Senectute vor und gibt zu den verschiedenen Sparten Informationen und Beispiele. Speziell erwähnte sie unter anderem, die Beratung und Hilfe beim Ausfüllen einer Patientenverfügung oder einem Antragsgesuch für Ergänzungsleistungen und muntert alle SeniorInnen auf, von diesen unentgeltlichen Angeboten zu profitieren, den ersten Schritt dazu, müsse aber jeder selber machen.

Präsentation ShS  <<< hier klicken

Zum Schluss berichtet Ernst Senteler über die Gründung des Kreises Thusis im August 2003 und dem definitiven Start im Januar 2004 mit einem Kapital von Fr. 1000.—  und 52 Mitgliedern.

Anfangs übernahm er die Organisation alleine, bis später Lydia und Hugo Casparis dazu kamen.
Giulia Berardi bedankt sich für seine Dienste im Namen aller Mitglieder, ganz herzlich und überreicht Ernst Senteler für seine langjährige Tätigkeit ein Präsenz.

Giulia Berardi und Ernst Senteler

Z'vieri für die Mitglieder

 

 

 

 

 

 

 

Autorin Rosemary Huber

 

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Nov/11

8

Religion in der Lebenskrise

Vortrag von Pfr. Rolf Bärtsch, Seelsorger KSGR und Klinik Waldhaus Zitat  von Carl Gustav Jung  (* 26. Juli 1875 in Kesswil; † 6. Juni 1961 in Küsnacht), meist kurz C. G. Jung, war ein Schweizer Psychiater und der Begründer der analytischen Psychologie. Unter all meinen Patienten jenseits der Lebensmitte, das heisst jenseits 35, ist nicht ein einziger, dessen endgültiges Problem nicht das der religiösen Einstellung wäre. Ja, jeder krankte in erster Linie daran, dass er das verloren hat, was lebendige Religionen ihren Gäubigen zu allen Zeiten gegeben haben und keiner ist wirklich geheilt, der seine religiöse Einstellung nicht wieder erreicht, was mit Konfession oder Zugehörigkeit zu einer Kirche natürlich nichts zu tun hat.

Religion, kann einerseits hilfreich, vertrauensschöpfend, Hoffnung und Verbundenheit sein.


In zahlreichen Studien hat sich herausgestellt, dass religiöse Menschen ges
ünder leben, ein intaktes soziales Umfeld pflegen, welches bis über ihren Tod hinaus geht

Genauso kann Religion jedoch auch Angst und Verwirrung auslösen und unter Umständen krank machen.

 

 

Für schwerkranke Menschen kann der Besuch eines Pfarrers gut tun, aber auch das Gefühl hervorrufen, dass es mit ihrem Leben zu Ende geht. Oft spüren Schwerkranke, dass sie ihr Leben nicht mehr im Griff haben, spüren wie sie ins bodenlose fallen und sehen dem Tod mit Schrecken entgegen. Oder, sie geben die Kontrolle ihres Lebens in Gottes Hand, in der Gewissheit, dass sie bei ihm weiterleben werden.

Gemäss einer weiteren Studie, steht für kranke Menschen an

1.Stelle der Wunsch, dass sie keine Schmerzen haben,

2. Stelle, dass sie von ihren Angehörigen begleitet werden,

3. Stelle die Religion und

4. Stelle die Frage nach dem Sinn.

Die Antwort auf die Frage nach dem Warum, das eine zutiefst religiöse Frage ist, beantwortet Pfr. Bärtsch damit, dass der Mensch dem, was ihm in seinem Leben begegnet, einen ganz persönlichen Sinn geben muss. Viktor Frankl, ein Psychiater, hat es so formuliert: Der Mensch hat nicht das Recht, dem Leben Fragen zu stellen, denn das Leben ist Geschenk. Sondern er hat die Aufgabe, auf eine Frage, die das Leben ihm stellt, eine Antwort, eine persönliche Antwort zu geben. Eine Frage, die das Leben stellt, kann beispielsweise eine Krankheit sein. Das Leben stellt diesem Menschen, den diese Krankheit trifft, die Frage: Was machst Du daraus. Dieser Mensch hat nun die Aufgabe, seine persönliche Antwort darauf zu geben. Und mit der Antwort, die er für sich findet, legt er gleichzeitig auch seinen persönlich verstandenen Sinn in diese Krankheit.

Religion unterstützt Veränderungsprozesse :

- Hoffnung und Engerie für das Leben

-  Inhalte der Hoffnung ändern sich

- Vergebung.

Wenn Vergebung gelingt, ist dies ein wunderschöner Prozess

Religion unterstützt auch im Alter Veränderungsprozesse. Früher war man der Meinung, dass Religion Menschen im Alter passiver werden liessen. Eine Studie hat jedoch das Gegenteil belegt: Religion hilft Menschen, gerade auch im Alter aktiver zu bleiben, ihr Leben selber zu bestimmen und ihre letzten Tage „mitzuorganisieren“. Religion zeigt dem Menschen eben, dass sein Leben Sinn hat, und dass er eine Aufgabe hat – bis zuletzt.

Obwohl die Neurotheologie einen anderen Standpunkt vertritt brauchen Menschen eine Religion.

Neurotheologie“ – „Gott“: nur  ein „Hirngespinst“?  Neue technische Verfahren ermöglichen es, neurophysiologische Prozesse so abzubilden, dass man genau beobachten kann, welche Regionen des Gehirns bei bestimmten seelisch-geistigen Prozessen aktiv oder welche Funktionen ausgeschaltet sind. In der Regel arbeitet das Gehirn so, dass es sich gemäss den Informationen, die aus dem Körper selbst oder aus der Außenwelt aufgenommen werden, als System immer neu organisiert und diese neuen Informationen mit den im Gehirn und Körper gespeicherten Informationen verknüpft und so auf die  gestellten Anforderungen antwortet.

Es gibt keine seelisch-geistigen Prozesse,  die sich nicht in neurophysiologischen Prozessen des Gehirns abbilden. Vor allem amerikanische Wissenschaftler wollen auf diese Weise die neurophysiologischen Bedingungen von „religiösem Erleben“ erforschen und beschreiben. Sie werden daher als „Neurotheologen“ bezeichnet    Prof. Dr. Ulrich Eibach, Bonn   Eine Zusammenfassung von Rosemary Huber 

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Nov/11

5

Programm “offenes Fenster”

Das offene Fenster bietet:

- Ausblicke auf Themen des Älterwerdens
- Einblicke in uns unbekannten Welten

Jedermann ist herzlich eingeladen
an den folgenden Vorträgen,
jeweils um 14.30 Uhr in der Evang.- methodistischen Kirche
St. Margrethenstrasse 1, 7000 Chur

teilzunehmen.

1. Februar 2012
Die Kriminalpolizei rät … Vorsicht im Alter
Referent Theodor Waseschas, Chef der Fachstelle Prävention,
der Kantonspolizei GR

7. März 2012
Altersdepression
Referentin Dr. med. Jutta Reiter, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie

4. April 2012
Lebendiges Trauern
Referentin Marlies Ott. Domat Ems Supervisorin, Lebens- und Trauerbegleiterin

2. Mai 20120
Pfr. Walter Meier, Flughafen Seelsorger,

berichtet aus seiner vielfältigen Arbeit und beantwortet Ihre Fragen

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Nov/11

3

Vorlesereihe: Sich ERINNERN

Dr. phil. Ursula Brunold-Bigler
Märchen und Sagen aus Graubünden

Ursula Brunold-Bigler, Dr. phil., ist freischaffende Volkskundlerin und Erzählforscherin.
Geboren wurde sie 1950 in Basel. Sie absolvierte das Studium der Volkskunde und der Geschichte an der Universität Basel. Ursula Brunold-Bigler wohnt und forscht seit 1980 in Zizers
Von ihr gibt es bereits zahlreiche Publikationen zur historischen Sagen- und Märchenforschung sowie zur Geschichte der Magie.

Der Erfolg des vergangenen Winterhalbjahrs motiviert uns, wieder eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Sich erinnern“ zu organisieren. Von der Politikerin bis zu Bestseller-Autorinnen, über den Dichter zur Liedersängerin, können wir vom September 2011 bis April 2012 insgesamt 8 Anlässe anbieten. Vom Lied bis zum Märchen, alles Gehörte veranlasst die Zuhörer, den eigenen Erinnerungen auf die Sprünge zu helfen, Altes anzuschauen oder sogar neu zu empfinden. So ist es nicht verwunderlich, wenn nach einer Darbietung die Gespräche lebhaften Austausch bringen – und die Gesichter beglückende Momente einfangen. Wie oft ist zu hören: „Ich auch, genau so habe ich es auch erlebt, wenn auch ganz anders…“.
Erinnern ist Lebenshilfe und motiviert uns, einander besser zu verstehen. Aus der Erinnerung wächst Lebensqualität. [Lilly Bardill]

Evangelisches Alters- und Pflegeheim Chur- Masans
im Saal · freier Eintritt (Kollekte)

Vorlesereihe:

Dienstag · 14. Februar 2012 · 18.30 – 19.30 Uhr
Angelika Overath – Erinnerungen an meine Eltern
(Bestseller: Die Farben vom Schnee)

Dienstag · 13. März 2012 · 18.30 – 19.30 Uhr
Res und Ruth Margot – Lieder und Geschichten
Heinz Wittwer Gasparone liest aus Ruth Margot’s Biographie
„Durch den Schatten singen“

Dienstag · 10. April 2012 · 18.30 – 19.30 Uhr
Kurt Blaser – Die Geschichte meines Vaters

Evangelische Alterssiedlung Masans · Cadonaustrasse 73 · 7000 Chur · Tel. 081 354 54 54
Lernen Sie die Evangelische Alterssiedlung Masans auch im Internet kennen unter www.eam-gr.ch

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6. Schärme-Symposium in Sarnen

Prof. Dr. François Höpflinger

Nicht nur die alten Menschen sind im Wandel, auch ihr Umfeld. Was bedeutet dies für die familiären Beziehungen, die Alterspflege und die alten Menschen? In der schönen Umgebung der Residenz Am Schärme erläuterten Fachleute und Experten am 9. November 2011 in eigener Sache ihre Sichtweise. Eine Auswahl:

Trends in den Generationenbeziehungen

Prof. Dr. François Höpflinger, Alters- und Generationenforschung, hält fest, von einem Zerfall familialer Generationensolidarität kann keine Rede sein. Dominant ist „Intimität auf Distanz“, gute Beziehungen, weil jede Familiengeneration ihre eigene Autonomie aufweist. Lücken des Generationenlernens ergeben sich ausserhalb der familiären Zusammenhänge.

Der Generationenforscher stellt fest: Die Grosselternschaft wird heute als sehr positiv empfunden. Die Beziehungen Enkelkinder-Grosseltern sind dynamisch, sehr intensiv und innovativ. Es ist ein Engagement ohne Einmischung, sagt François Höpflinger, der selber Grossvater ist. Enkel tragen zur kulturellen Verjüngung der Grosseltern bei. Es herrscht ein gegenseitiger Wissensaustausch.

Die Schweiz ist Spitzenreiter

Unsere Lebenserwartung ist höher als in Frankreich, Italien und Deutschland. Ein langes Leben wird für viele Realität. Hochaltrigkeit wird eine neue Lebensphase. Doch Hochbetagte brauchen vermehrt Pflege und Betreuung. Die Zahl und der Anteil alter Menschen (80+, 90+) wird in den nächsten Jahrzehnten deutlich steigen. Selbst bei einer positiven Entwicklung der Gesundheit ist mit einer steigenden Zahl pflegebedürftiger alter Frauen und Männer zu rechnen. Die Pflege wird von familiendemografischen Entwicklungen beeinflusst. In den nächsten Jahrzehnten wird sich der Anteil kinderloser alter Menschen und Menschen mit wenig Kindern erhöhen.

Höpflinger hat das informelle Unterstützungsnetzwerk hilfebedürftiger und alter Menschen untersucht und stellt fest: Die Bedeutung der Hilfe durch den Partner oder die Partnerin sinkt mit zunehmendem Alter der hilfebedürftigen Person. Pflegende im hohen Alter sind mit intensiven Pflegleistungen überfordert. Töchter, zunehmend auch Söhne, gehören zu den zentralen Unterstützungspersonen.

Die familiale Pflege ist mit vielfältigen Belastungen verbunden.

Untersuchungen zeigen, die subjektive Gesundheitseinschätzung und die psychische Befindlichkeit pflegender Angehöriger ist geringer als bei der Referenzgruppe. Pflegende Angehörige konsumieren mehr Schlaf- und Beruhigungsmittel und Antidepressiva. Pflegende Töchter leiden oft unter chronischem Stress, pflegende Partner unter sozialer Isolation.

Das Altern der eigenen Eltern wird von Kindern als einschneidendes Erlebnis empfunden und löst tiefe Betroffenheit aus. Für Frauen kann es zu familiären Vereinbarkeitskonflikten kommen: Sie müssen sich entscheiden zwischen Beruf, Pflege der Eltern und/oder grossmütterlicher Unterstützung der Enkel. Nicht immer möchten alte Eltern von ihren erwachsenen Kindern gepflegt werden, die Rollenumkehr ist mit ambivalenten Gefühlen verbunden (z.B. intime Körperpflege). Das Tochter-Mutter Verhältnis kann sehr eng und spannungsbeladen sein.

Der Trend zeichnet sich ab: Professionelle übernehmen die intensive Pflege, Angehörige die informelle Hilfe. Höpflinger bekräftigt, ein Ausbau sozialstaatlicher Angebote reduziert die intergenerationelle Solidarität nicht. Wenn intensive Pflegeleistungen an sozialstaatliche Einrichtungen ausgelagert werden können, verstärken sich dafür die weniger intensiven Hilfeleistungen zwischen den Generationen.

Worte von Kurt Tucholsky zum Nachdenken:

Die verschiedenen Altersstufen der Menschen halten einander für verschiedene Rassen.

Alte haben gewöhnlich vergessen, dass sie jung gewesen sind, oder sie vergessen, dass sie alt sind, und Junge begreifen nie, dass sie alt werden können.

Literatur: Höpflinger, François; Bayer-Oglesby, Lucy; Zumbrunn, Andrea (2011) Pflegebedürftigkeit und Langzeitpflege im Alter. Aktualisierte Szenarien für die Schweiz, Bern: Huber.

Perrig-Chiello, Pasqualina; Höpflinger, François, Suter, Christian (2008) Generationen – Strukturen und Beziehungen. Generationenbericht Schweiz, Zürich: Seismo-Verlag.

Dr. phil. Bettina Ugolini, psychologische Beratung, Zentrum für Gerontologie, Universität Zürich

Angehörige sind Partner in der Pflege

Bettina Ugolini berät Angehörige, Bewohner und Institutionen in Konfliktsituationen. „Bewohner sind nicht das Problem, aber die Tochter oder die Ehefrau!“, hört sie oft. Es kommt zu Differenzen zwischen Angehörigen und Pflegenden. Je nach Verwandtschaftsgrad, Betroffenheit, Beziehungsqualität verhalten sich Angehörige anders. Die Angehörigen sind für die Bewohner ganz wichtige Bezugspersonen, sie sind Bindeglieder zu früher und draussen und geben ihnen emotionale Sicherheit durch eine kontinuierliche Beziehung. Insbesondere für den Partner, die Partnerin, ist ein Heimeintritt eine dramatische Umstellung. Das Leben ist fortan getrennt. Die Privatheit, die Zärtlichkeit, aber auch die Streitkultur hat im Heim Beobachter.

Mögliche Konfliktquellen

Familiäre und professionelle Pflege folgen verschiedener Logik, Unterschiede im Alter und in der Ausbildung (16-jährige FAG, Angehörige 80+). Die Folgen sind Missverständnisse auf beiden Seiten, Vorurteile. Angehörige fühlen sich als Störfaktor, bedeutungslos und machtlos.

Bettina Ugolini will die Erwartungen und Bedürfnisse der Angehörigen gegenüber der Institution verständlich machen, damit Missverständnisse und Konkurrenzdenken beseitigt werden können.

Angehörige sind Partner in derselben Aufgabe.

Hilfreich ist, wenn die Pflegenden Gesprächsbereitschaft gegenüber den Angehörigen zeigen, gegenseitige Erwartungen und Zuständigkeiten klären. Institutionen müssen für Neues offen sein, auch für gemeinsame Lösungen. So wird Angehörigenarbeit zur Beziehungsarbeit. Miteinander statt nebeneinander zum Wohle des Heimbewohners.

Literatur: Ich kann doch nicht immer für dich da sein, Bettina Ugolini, Cornelia Kazis, ISBN-10 : 3858426563

Gesprächsrunden für Angehörige von pflegebedürftigen Menschen, Dr. phil. Bettina Ugolini, Zentrum für Gerontologie ZfG, Universität Zürich,

Dr. iur. Judith Stamm, ehemalige Nationalrätin

„Ich bin einfach alt!“

„Jeder Mensch wird auf seine eigene Weise alt. Jede Frau und jeder Mann muss diesen Weg selber gehen“, sagt Judith Stamm, 77 Jahre, ehemalige Nationalrätin. Die Gesellschaft ist nett mit den Alten, findet sie und hofft, sie werde nie starrköpfig, nörgelnd und könne Hilfe annehmen. Als sie alle Ämter abgab, sei ihr das Alter eingefahren. Sie wollte zuerst das Alter überlisten und weitersausen wie bisher. Sie habe nach aussen einen Habitus der Geschäftigkeit zugelegt, bis sie eine innere Stimme wahrgenommen habe. Sie spürte, dass ihre Kraft nachliess.

Heute geniesse sie es, Zeit zu haben für Neues, auch Anderes, für Begegnungen, Beziehungen und um Rückschau zu halten. Sie engagiere sich gerne, doch vieles sei nicht mehr „ihre Baustelle“. Obwohl gelassener geworden, kann sie sich noch ärgern, z.B. über die Clichés über das Alter in den Medien, Worte wie Altersschwemme, Überalterung. Auch dieses verdammte „noch“ stört sie, kannst du das noch…? Bei den Kindern heisst es ja „schon“!

Hat Judith Stamm noch Träume, Pläne? Ja, sie möchte sich einsetzen mit anderen zusammen für ein autonomes Alterszentrum, für Ü 70, unbetreut, unerforscht und ohne Bevormundung!

Dr. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist

An der Seele rühren

Was ist ein Mensch, ein Ich mit Würde?, frägt Ludwig Hasler und gibt zu bedenken, dass über die Jahrhunderte die Würde an die Vernunft geknüpft wurde. Was aber, wenn beim Menschen die Klarheit des Verstandes schwindet? Sind Demente eher „Etwas“ als „Jemand“ oder“Post-Personen“, Hüllen einstiger Personen? Wo steckt die Würde im Verwirrten?

Ludwig Hasler fordert, das heutige Menschenbild zu revidieren, weg von der Vernunft hin zur Seele. Seine Erfahrungen mit seiner hochbetagten, verwirrten Mutter lehrten ihn. Er sang ihr viel vor und führte sie im Rollstuhl in die Natur. Wenn es ihm gelang, den Schlüssel zu ihrem seelischen Treffpunkt zu finden, blühte sie förmlich auf. Sie versprühte in solchen Momenten eine innere Heiterkeit, eine Pfiffigkeit, die sie früher nicht hatte.

Wir müssen die Verwirrten in ihren intuitiven Äusserungen erkennen, sagt Ludwig Hasler. Sie spielen ihr eigenes Spiel und pfeifen auf Konventionen. Verwirrte brauchen viel Zeit und Zuwendung. Das Seelische hat Vorrang, es ist an uns, die Resonanz zu suchen und den Schlüssel zu finden für die Musik zwischen den Tönen.

 

Veranstalter: Residenz Am Schärme, 6060 Sarnen, Kompetenzzentrum für das Leben im Alter, www.schaerme.ch

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Okt/11

10

Sucht im Alter – ein Tabu

 

Referat von Dr. phil. Erika Welti

a. Rektorin, ehem. Präsidentin der Zürcher Fachstelle für Alkohol- und andere Suchtprobleme

Mittwoch, 05. Oktober 2011

eine kurze Zusammenfassung von Rosemary Huber

 

Mit zwei schwierigen Begriffen wollen wir uns heute auseinandersetzten, mit Sucht im Alter. Beide können unangenehme Gefühle in uns auslösen, so dass wir sie am liebsten aus unserem Wortschatz, mehr noch aus unserem Umfeld verdrängen möchten, mit diesen Worten begann Frau Dr. Welti das Referat.

Gesund sein bezeichnen wir als hohes Gut, das wird klar, wenn wir hinhören, was sich Menschen zum Geburtstag wünschen: Bleibe gesund, das ist das Wichtigste. Und was tun wir Menschen nicht alles, um gesund und fit zu bleiben. Schlagen wir nur die Seiten mit den Inseraten in den Zeitschriften und Zeitungen auf: Wellness, Fitness, Yoga, Salben, Tinkturen und Pillen usw. usw. Ja, krank oder gar süchtig möchte niemand werden oder sein.

Weshalb sind denn so viele Menschen, mehr als alle Statistiken es anzugeben vermögen, süchtig? Was ist es denn, das den Menschen in ein Suchtverhalten treibt?

Wir stecken uns hohe, oft zu hohe Ziele die wir erreichen wollen, nicht nur berufliche auch materielle Erfolge sind uns sehr wichtig. Spüren wir, dass wir diese nicht oder nicht mehr erreichen können, ist es möglich, dass wir einen Ersatz dafür brauchen. Auch Enttäuschung, Langeweile, Schmerzen, Einsamkeit und die Suche nach dem Sinn des Lebens, können den Grund dafür sein.

Besonders schwierig ist es für Menschen, wenn sie erleben, dass ihre Kräfte abnehmen, ihre Möglichkeiten sich verändern. Es braucht Mut sich dies und auch den uns umgebenden Mitmenschen einzugestehen, es braucht Mut, dies nicht einfach zu überspielen, was anfangs vielleicht ganz gut gelingt. Es gilt, sich mit den neuen Gegebenheiten zurecht zu finden, zu erkennen, dass sich nicht nur weniger, sondern auch andere Möglichkeiten bieten. So haben wir mit der Pensionierung mehr Zeit zur Verfügung, freie Zeit nach der wir uns während der Berufstätigkeit so sehr gesehnt haben. Doch wir realisieren auch, dass es schwer fallen kann, diese sinnvoll zu gestalten. Trotzdem es sich viele ältere Menschen finanziell leisten können zu Reisen, Essen und Trinken, zu Geniessen, kann daraus eine innere Leere entstehen, die wieder gefüllt werden muss. Was liegt näher, als sich etwas Gutes zu gönnen, etwas das Leere und Schmerzen, Sinnlosigkeit und Einsamkeit überspielt, immer wieder, bis daraus eine Abhängigkeit wird?

Diese Gefahr besteht vor allem beim Konsum von Alkohol, Nikotin oder Medikamenten. Zahlen aus dem Jahr 2007 zeigen, dass in der Schweiz jede zehnte Person über 65 Jahre abhängig ist von Alkohol. Medikamenten und/oder Tabak. Sie konsumieren in riskanten Mengen und gehen damit grosse gesundheitliche Risiken ein.

Unter älteren Abhängigen gibt es neben denjenigen, die schon lange unter der Abhängigkeit leiden, auch viele, die erst im Alter abhängig geworden sind. Die gesundheitlichen Schäden sind unterschiedlich, stark abhängig vom allgemeinen Gesundheitszustand. Klar aber ist, dass die eigene Lebensqualität darunter leidet und die Gesundheitskosten zu Buche schlagen.

Vorbeugen ist besser als heilen, so haben es schon die vor uns lebenden Generationen gesagt. Der ältere Mensch hat eine lange Zeit hinter sich, in der er daran hat lernen können. Doch wir wissen, dass wir nie ausgelernt sind.

Zur Prävention gehören drei Pfeiler:

  1. Mich und meine Situation akzeptieren
  2. Mein eigenes Tun immer wieder überdenken
  3. Soziale Beziehungen pflegen

zur Therapie gehören ebenfalls drei Pfeiler

  1. die Einsicht, dass eine Veränderung notwendig ist
  2. der Wille zur Veränderung
  3. den Mut sich helfen zu lassen.

Was einfach tönt, ist im Leben oft schwierig durchzusetzen. Da ist es wichtig, dass wir in dieser Aufgabe nicht alleine gelassen sind.

Für eine Therapie, das wissen wir auch von anderen Krankheiten brauchen wir fachliche Unterstützung. Es ist ein Geschenk, dass wir in unserem Land, überall Fachstellen haben, die sich mit Abhängigkeiten befassen und solche behandeln, wie auch andere Krankheiten. Allerdings braucht es dazu nicht nur das Einverständnis, sondern auch den Willen der Betroffenen, das Vertrauen, dass geholfen werden kann.

Halten wir deshalb die Augen offen, damit wir die Abhängigkeiten bei uns und unseren Mitmenschen frühzeitig erkennen und verhindern können.

 

 

 

 

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